Das war unser erstes GedankenSafari Festival | Juni 30, 2021

Wahnsinn! 6 Wochen Vorbereitung und innerhalb von 3 kurzen Tagen ist alles schon wieder vorbei. Komisch war das Gefühl, als wir Sonntagnachmittag gegen 15 Uhr das Fensterchen zum Zoom schlossen. Unser Zoomraum hatte uns die letzten 3 Tage, getrennt mit je zwei Nachtruhen, beherbergt und unvergessliche Stunden mit tollen Speakern und interessierten Teilnehmern bereitet. Ich drückte auf "Meeting beenden" und fühlte zunächst erst mal nix. Dann kam irgendwie Erleichterung, dass alles so toll geklappt hat. Es war schließlich das erste Festival und wir wussten nicht was auf uns zukam. Dankbarkeit schwang natürlich auch mit und so fühlte ich mich direkt sehr beseelt. Gleich darauf spürte ich aber auch ein wenig Trauer, dass es nun doch irgendwie vorbei ist. Es meldete sich der winzige Anteil Perfektionismus in mir, ob wir denn auch alles zu 100% richtig und perfekt gemacht haben, nichts und niemanden vergessen haben und allen Wünschen und Vorstellungen, sowohl der Speaker, als auch der Teilnehmer, entsprechen konnten. "Ja logo konnten wir das", sagte ich mir selber und im Kopf ratterten schon die nächsten Pläne durch. Was mich so sicher machte, dass unser erstes GedankenSafari Festival eine rundum tolle und wunderbare Sache war, möchte ich hier kurz schildern und somit ein wenig Lust auf Nummer zwei machen, das garantiert kommen wird.

Speaker

Wir hatten solch eine wunderbare Unterstützung, es war wirklich ein Genuss. Aus den vielen Bewerbungen, haben wir uns die zum Festival passenden rausgesucht und waren an vielen Stellen begeistert, teilweise sogar sehr überrascht und allzeit total happy über unsere tollen Speaker. Es waren insgesamt über 40 an der Zahl und auch Elisa und ich haben unsere Passion hier und da zum Besten gegeben. Manchmal haben wir also selber gesprochen, manchmal interviewt, manchmal uns zurückgelehnt und zugehört oder ganz und gar mitgemacht. Die Formate waren so unterschiedlich und alle Speaker waren mit viel Energie und guter Laune dabei. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an alle!

Eine Auflistung aller Speaker und ihre Spezialgebiete gibt es im Festival Archiv

Themen

Wir haben für unser Festival verschiedenste Themen ausgesucht. Zum einen wollten wir natürlich das unterstützen, was die GedankenSafari ausmacht, nämlich Urlaubsgefühle nach Hause bringen. Wir haben also zwei Kochevents gehabt - einmal ging die kulinarische Reise nach Mexiko und einmal nach Schweden. Wir haben außerdem jeden Tag einen Happy Dance gehabt und am Samstag Morgen mit Yoga in den Tag gestartet. Es gab außerdem einen Smoothieworkshop und selbst unsere Nasen durften reisen, nämlich bei einer Reise um die Welt mit Ätherischen Ölen. Ganz besonders und absolut interaktiv war auch der Malworkshop, bei dem wir ein Segelschiff aufs Papier brachten. Auch bei einigen Vorträgen haben wir tolle Bilder verschiedenster Reiseländer gesehen und konnten uns einen besten Eindruck aus dem Land holen. In den Pausen und zwischen den Vorträgen haben wir Töne aus der Natur und aus verschiedenen Regionen laufen lassen, sodass auch die Ohren reisen konnten.

Der zweite große Themenkomplex war das Reisen mit dem Nützlichen zu verbinden. Wir sprachen über Digitales Nomadenleben und hörten Tipps und Tricks, wie man auf Reisen sein Business starten kann. Für das Arbeiten von Unterwegs gab es ebenfalls einige Schwerpunkte so zum Beispiel das Kooperationsmarketing als Influencer, Reisen im Van, was eine Virtuelle Assistenz macht und wie es ist woanders zu leben.

Ebenso wichtig empfanden wir auch alle Themen die unsere Psyche begleiteten, sozusagen die eigene große Reise zu sich selber. Wir lernten unsere Gefühle kennen und hörten einen super spannenden Vortrag über die Psychologie beim Reisen. Thema war auch immer wieder das einfach losreisen bzw. sich führen lassen, ohne Pläne und Vorstellungen, da kam dann auch die Spiritualität mit ins Spiel. Es ging auch darum, wie die Corona-Krise Chancen brachte. Ebenfalls hörten wir während des Festivals Vorträge zur mentalen Reisevorbereitung und auch zur Nachbereitung und wie Erinnerungen uns Urlaubsgefühle nach Hause bringen. So schließt sich der Kreis auch wieder :-)

Wir bekamen außerdem unheimlich viele Eindrücke rund um die Welt, ich würde sogar behaupten, die meisten Speaker hielten sich zum Zeitpunkt des Festivals gar nicht in Deutschland/Österreich/Schweiz auf, sondern waren irgendwo in den unterschiedlichsten Erdteilen unterwegs.

Liveprogramm + Aufzeichnungen

Zunächst war unser Festival mit einem umfangreichen Liveprogramm geplant. Da aber immer mehr und mehr interessante Menschen auf uns zukamen und ebenfalls interessante Themen sich einfach so ergeben haben, ließen wir uns einfach leiten und nahmen weitere Themen mit auf. Schnell entstand also zum Liveprogramm, welches von Freitag Mittag bis Sonntag Mittag stattfinden sollte, eine ganze Reihe an zusätzlich abrufbaren Interviews und Vorträgen, die wir zwar ebenfalls auf die Tage aufteilten, jedoch keiner festen Uhrzeit zuteilten. Diese konnten dann einfach nebenbei geschaut werden.

Austausch

Der Austausch war hervorragend <3 Alle Teilnehmer hatten stets die Möglichkeit ihre Erfahrungen zu teilen und Fragen zu stellen. So gab es auch noch mal viele interessante Sichtweisen und schöne Gespräche entstanden. Besonders viel Zeit nahmen wir uns am Samstag Abend, nachdem uns Elisa etwas auf ihrer Ukulele vorspielte. Dieses Instrument hat sie sich als Reisebegleitung gekauft und so kamen wir (nicht zuletzt auch wegen des Malkurses am Vormittag) auf das spannende Thema Hobbies und Reisen. Welche Hobbies können aus Reisen entstehen und welche kann man auch während der Reise ausführen. Neben Singen, Tanzen, Yoga, Meditieren, Fotografieren, Laufen, Ernährung, Wassersport haben wir auch nicht ganz so konventionelle Aktivitäten angesprochen, wie Landscape Art, Müll sammeln und das Malen unterwegs. Ich glaube auf die nächste Reise werde ich auch mal einen Block, Pinsel und die Farbpalette mitnehmen, denn das Malen hat mich sehr begeistert und wie Kathrin schon sagte, man nimmt dann unterwegs viel mehr den Moment wahr, als wenn man nur ein Foto macht.

Wetter

Das Wetter hat es ziemlich gut gemeint mit uns, so erging es uns und den Teilnehmern, wie im Sommerurlaub. Wer sich zwischendurch mit Eis und Kaltgetränken abkühlen konnte, hat sich wahrscheinlich noch mehr Urlaub an diesem Wochenende nach Hause geholt. Allerdings hat es viele Teilnehmer auch an den See oder einfach nach draußen gezogen. Wir konnten das total nachvollziehen, denn wenn es nicht unser eigenes Festival gewesen wäre, hätte ich die Zeit wohl auch im kühlen Nass verbracht. Aber es ist doch immer so, zum Festival gibt es nur zwei Extreme.

Aussicht auf die Zukunft

Und hier kann ich nun auch schon direkt die Tür einrennen. Zum nächsten Festival wird es wahrscheinlich eher das andere Extrem geben, denn wir haben uns als Datum auf den 29.-31.10.2021 geeinigt. Das heißt bessere Voraussetzungen das Liveprogramm auch unter erträglichen Bedingungen zu verfolgen ;-) Bis dahin wollen wir das Programm noch besser ausbauen, noch mehr tolle und inspirierende Menschen einladen, die Technik noch einfacher gestalten, noch mehr Drumherum und Gadgets und natürlich das eine oder andere Produkt entwerfen. Außerdem planen wir auch an drei verschiedenen Kursen, denn wir haben nun lernen dürfen, was uns und unseren Teilnehmern am Herzen liegt und welche Themen besonders gefragt sind.

Wir freuen uns jedenfalls schon total drauf! Wie ist es mit dir?